Tag der offenen Tür im neuen Seniorenheim
Lindenberg I 04.07.2026

Die Waldresidenz Clementine von Wallmenich lädt vor dem Einzug der ersten Bewohnerinnen und Bewohner zum Tag der offenen Tür. Am Samstag, 4. Juli 2026, erwartet die Besucherinnen und Besucher zwischen 11 und 16 Uhr bei stündlichen Hausführungen interessante Einblicke in die neue, moderne Senioreneinrichtung. Die Community Health Nurses der CHN Gesundheispraxis Lindenberg stellen ihr Modellprojekt vor. Die Berufsfachschule für Pflege Lindenberg informiert über die dreijährige Pflegeausbildung sowie den neuen neunwöchigen Lehrgang „Betreuungsassistenz“, während auf die Kleinen ein Kinderprogramm wartet. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Die Schwesternschaft München vom Bayerischen Roten Kreuz e.V. gibt mit dem Tag der offenen Tür den Startschuss für ihr neues Senioren- und Pflegeheim in Lindenberg. Der zweistöckige Neubau hinter der ehemaligen Rotkreuzklinik bietet insgesamt 50 Pflegeplätze: 25 für die Kurzzeitpflege im Erdgeschoss und 25 für die Langzeitpflege im Obergeschoss. Den Namen erhielt die moderne Einrichtung zu Ehren von Clementine von Wallmenich (1849 - 1908), Begründerin der ersten Hochschule für Führungskräfte in der Pflege.
„Clementine von Wallmenich war eine Pionierin der modernen Krankenpflege und von 1894 bis 1901 die erste Oberin unserer Schwesternschaft“, erklärt Caroline Vogt die Namensgebung. „Wir stehen seit über 150 Jahren für die professionelle Versorgung von hilfs- und pflegebedürftigen Menschen. Mit der neu eröffneten Waldresidenz in Lindenberg, dem von der Stadt Lindau übernommenen Senioren- und Pflegeheim Reutin sowie dem Modellprojekt Community Health Nursing bieten wir besonders älteren Menschen im Westallgäu Pflege- und Unterstützungsleistungen, die zu ihrer Situation und ihrem Lebensabschnitt passen“, so die Vorstandsvorsitzende der Schwesternschaft München.
Die Inbetriebnahme der Lindenberger Waldresidenz ist ab Anfang Juli schrittweise geplant. „Das bedeutet, dass die Bewohnerinnen und Bewohner nach und nach einziehen werden. So können sich alle langsam einleben. Es ist uns sehr wichtig, dass sich die Seniorinnen und Senioren wohl in ihrem neuen Zuhause fühlen“, betont Einrichtungsleiterin Elvira Karg.
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